Waldheim Schlagstein


Töpferreimuseum Langerwehe

Wir geben mit Ton an

Entfernung ca. 30km 

Seit rund tausend Jahren wird in Langerwehe getöpfert, bis zum heutigen Tag. Natürlich haben sich die Formen und Techniken während dieser langenft_museum_r1_2 Zeit immer wieder verändert. Der Zeitgeschmack hat dabei Erstaunliches hervorgebracht, z. B. die schnell zu kippenden Krüge und Becher der Gotik. Sie orientieren sich genau so an dem Faible für's Schlanke und Hohe, wie die Kirchenfenster oder die spitzen Hüte der Burgfräuleins.

 

 

Aber nicht nur die Formen, auch die Wertschätzung beim Käufer hat gewechselt. Solange Glas und Metall unerschwinglich waren, boomte das Geschäft der Töpfer. Später waren es mehr die Bauern, die die Töpfe aus Langerwehe kauften, bis es dem uralten Handwerk nach dem 2. Weltkrieg gelang, das städtische Publikum zurück zu erobern.

ft_museum_r7_raumIm Mittelalter galt der Mensch als unbedeutsames Rädchen in Gottes Ordnung. Den Künstlern kam allein die Aufgabe zu, die Heilsgeschichte zu vermitteln. Später befreiten sie sich aus den Fesseln der Kirche. Ab dem 15. Jh. beziehen die Maler mehr und mehr ihre Umwelt mit in ihre Bilder ein, auch wenn sie ein religiöses Thema haben.

Vor allem die niederländischen Künstler haben dabei auch die Keramiken der rheinischen Töpfer dargestellt, oft mit einer unglaublichen Präzision. So erfahren wir nicht nur die Zweckbestimmung mancher Gefäßform, sondern auch, in welchem Milieu, bei welcher Käuferschicht sie anzutreffen war....

Links

www.toepfereimuseum.de/ / BesucherService